Bericht Generalversammlung 2018

Viele aktive Mitglieder und schöne sportliche Erfolge

Hohenthann: Vor kurzem fand im Vereinslokal Vilserwirt die 64. Jahreshauptversammlung des FC Hohenthann statt. Vorstand Hummel freute sich, zahlreiche Mitglieder begrüßen zu können. Die einzelnen Abteilungsleiter und der Vorstand berichteten aufschlussreich über die vielen Aktivitäten im Verein.  

Sehr zur Freude des Vorstandsteams des FCH herrschte großes Interesse seitens der Mitglieder an der 64. Jahreshauptversammlung des FC Hohenthann, so war die Gaststube beim Vereinswirt „Vilserwirt“ gut gefüllt. Die Vorstände Robert Hummel und Elisabeth Mieslinger durften neben Landrat Dreier und BGMin Weiß, die Gemeinderäte Müller und Zenger sowie zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Aufmerksam lauschte man den Berichten der einzelnen Abteilungs- und Übungsleiter über die rege Teilnahme an den Angeboten des Vereins. So konnten in der abgelaufenen Saison über 130 Kinder beim Kinderturnen betreut werden, die Judoabteilung verzeichnete beachtliche sportliche Erfolge und die wöchentlichen Bodyfit-, Winterfitness- und Rückengymnastikstunden besuchten Jung und Alt, wobei die Rückgymnastik bereits seit 25 Jahre im Verein angeboten wird. Allerdings wiesen die Abteilungsleiter der Judokas und der Rückengymnastik auf die beengten Räumlichkeiten in der Schulturnhalle hin und baten den Vorstand und die anwesende BGMin eindringlich möglichst bald eine Lösung zu finden. Im Jugendbereich ist der Verein mit eigenen Fußballmannschaften von der G- bis zur D-Jugend gut aufgestellt. Die Spielgemeinschaften mit dem SV Oberglaim und der DJK Mirskofen bei den C-, B- und A-Junioren haben sich weiter bewährt, allerdings sei in der laufenden Saison der DJK Mirskofen bei der C-Jugend mit einer eigenen Mannschaft aktiv. Erfolgreich holten sich die A- und E1-Junioren die Meisterschaft in ihren Gruppen, dagegen blieben die Seniorenmannschaften hinter den Erwartungen zurück. Mieslinger bedankte sich im Namen des Vorstands bei den einzelnen Übungsleitern und Trainern für ihr ehrenamtliches Engagement und informierte kurz über die wesentlichen Aktivitäten des Vereins und die durchgeführten Investitionen. Die Vorstandschaft plane schon seit geraumer Zeit eine große Lösung, sprich die Auslagerung des gesamten Sportgeländes mit Neubau eines Vereinsheims inklusive einer Halle für die Judokas. Dazu habe man im Frühjahr Gespräche mit sowie eine Informationsveranstaltung für die Vertreter von Gemeinde und Pfarrei durchgeführt. Leider habe es dann bedauernswerterweise Unstimmigkeiten zwischen den involvierten Parteien gegeben, welche man versucht habe, in einem klärenden Gespräch zu bereinigen. Mieslinger betonte, dass es dem Vorstand wichtig sei, zusammen mit der Gemeinde und der Pfarrei, eine Lösung zu finden, woran man weiter fest arbeite. Für das Kinderturnen sei der Verein auf der Suche nach einer Übungsleiterin, auch ehrenamtliche Trainer für die Jugendmannschaften seien jederzeit willkommen. Sie bedankte sich bei Bürgermeisterin Andrea Weiß für die kooperative Zusammenarbeit und Unterstützung über das ganze Jahr hinweg. Mieslinger nutzte die Gelegenheit auch, allen Mitgliedern und Gönnern zu danken, die sich in irgendeiner Weise für die Belange des Vereins bemühen, insbesondere beim alljährlich stattfindenden Bierfest. Reinhard Mayer berichtete über die Kassenstände und gab einen kurzen Einblick in die Finanzen des abgelaufenen Vereinsjahres, in dem man wiedermal auf die finanzielle Unterstützung durch den Förderverein des FCH bauen konnte. Die Kassenprüfer bestätigten dem Hauptkassier eine einwandfreie Führung der Vereinskassen. Bürgermeisterin Andrea Weiß lobte das hohe ehrenamtliche Engagement der Mitglieder und bedankte sich für den wesentlichen Beitrag des Vereins zum Gemeindeleben. Sie erläuterte kurz den Sachstand zur Auslagerung des Sportgeländes aus Sicht der Gemeinde und sprach sich im Großen und Ganzen für eine große Lösung aus. Anschließend wurde der Vorstand und seine Organe einstimmig durch die Mitgliederversammlung entlastet.

Landrat und Ehrenmitglied Peter Dreier freute sich, bei der Versammlung dabei sein zu dürfen. Die Familie des FCH mit vielen Ehrenamtlichen funktioniere einwandfrei und dies sei keine Selbstverständlichkeit. Seinen Dank sprach er auch im Namen des Landkreises aus. Persönlich freue sich Peter Dreier immer wieder, wenn er als Schirmherr beim Bierfest und beim Juniorencup fungieren darf. Er zollte dem Vorstandsteam seinen Respekt für deren Einsatz zum Thema Auslagerung und verwies auf ähnliche Großprojekte in anderen Gemeinden des Landkreises, welche ohne wesentliche Beiträge der jeweiligen Gemeinden nicht durchführbar gewesen wären. Für die Zukunft wünschte Peter Dreier dem Verein alles Gute, sportliche Erfolge und eine unfallfreie Zeit.

 

Den Bericht der Landshuter Zeitung zum Bierfest 2018 gibt  hier !

 

 Sportverein will Weichen für die Zukunft stellen

Vorstand informiert über eine Auslagerung der Sportstätte

HohenthannAngesichts der Platzprobleme auf dem Trainingsgelände und in der Schulturnhalle bei den Judokas sowie des absehbaren Sanierungsaufwands für das mittlerweile fast 40 Jahre alte Sportgelände an der Gambacher Straße will der Sportverein einen Neuanfang durch Auslagerung und Schaffung eines Sportzentrums südwestlich von Hohenthann wagen. Für die notwendige Unterstützung seitens der Gemeinde wurde mit einer Infoveranstaltung am Montagabend geworben. Der engagiert aufbereitete Lösungsvorschlag stimmte viele, der anwesenden Gemeinderäte zuversichtlich, miteinander dieses für alle Beteiligte bedeutende Projekt verwirklichen zu können.

Am Montag fand auf Einladung des Vorstandes des FC Hohenthann ein Informationsabend für die Gemeinderäte sowie für die Mitglieder des Kirchenverwaltungsrates im Vereinsheim des FCH statt, bei dem es um eine mögliche Auslagerung des gesamten Sportgeländes und Neubau des Vereinsheims mit integriertem Dojo ging. Dabei stellte der FC die Wichtigkeit einer Standortverlagerung dar. Der hohe Stellenwert des Vereins in der Gemeinde war Anlass zum Handeln für das Vorstandsteam. Elisabeth Mieslinger ging in ihrem Vortrag zunächst auf die Bedeutung des Sportvereins im Allgemeinen und auf die oft als selbstverständlich angesehenen Leistungen des Sportvereins auch für die Bürger und das Gemeinwohl ein. Jedes Jahr werden rund 3.000 ehrenamtliche Stunden von den gut ausgebildeten Übungsleitern und Trainern des Vereins geleistet. Die beengten Kapazitäten auf den Fußballplätzen zu Trainingszeiten und in der Schulturnhalle bei den Judokas, die harte Beschaffenheit des alten Trainingsplatzes sowie die Lärm- und Verkehrsbelästigung stellen neben dem absehbar hohen Investitionsbedarf für die in die Jahre gekommene Anlage nur einige der ungünstigen Standortfaktoren dar.

Die Zusammenfassung der Sportstätten zu einem Sportzentrum auf dem ins Auge gefassten, kircheneigenen Grundstück brächte nicht nur Vorteile für die aktiven Sportler, sondern würde auch überregional zum Imagegewinn für die Gemeinde beitragen. Zudem könnte durch die Nähe zur Schule das Gelände auch für Schulsportveranstaltungen genutzt werden und ortsansässige Firmen bei der Auftragsvergabe verstärkt berücksichtigt werden. Außerdem könnten dann auf dem derzeitigen Sportgelände neue Bauplätze ausgewiesen und das Kindergartengelände entsprechend erweitert werden.

Elisabeth Mieslinger berichtete weiter von den seitens des Vorstandsteams des FCH bereits geführten Gespräche mit Herrn Pfarrer, den Vertretern des Kirchenverwaltungsrates, des Wasserzweckverbandes, den derzeitigen Pächtern der in Frage kommenden Erbpachtgrundstücke, des Bistums Regensburg und der Bürgermeisterin Frau Weiß. Der anwesende Vorsitzende des Wasserzweckverbandes Rottenburg Hans Weinzierl äußerte sich positiv zu dem Vorhaben und bestätigte den Zuhörern, dass der Wasserzweckverband das in Frage kommende Grundstück für die Zukunft nicht mehr benötige, da die erfreulichen Wasserqualitäten der neuen Brunnen eine Wasseraufbereitungsanlage am Standort Hohenthann nicht mehr nötig und wirtschaftlich sinnvoll machten. Weinzierl verweist auf die vor vielen Jahren verwirklichten Neubauten der Sportanlagen in Rottenburg und Pattendorf, wo man heute, trotz anfänglicher großer Bedenken und Kritik sehr froh sei, dass diese Projekte durchgeführt wurden.

In der anschließenden Diskussionsrunde wurde von allen Teilnehmern die gut aufbereitete und nachvollziehbare Präsentation gelobt. Reinhard Mayer beantwortete Fragen zu den Kosten und der Finanzierung. Gemeinderat Hans Zenger unterstrich, dass das Gelände sehr ideal wäre und die Möglichkeit über Erbpacht eine sehr schöne Lösung für alle darstellen würde. Er sprach sich für eine zeitnahe Umsetzung durch den FCH als Bauherren aus. Mieslinger betonte, dass dies geplant sei, allerdings sei es für alle Verantwortlichen des FCH wichtig, dass auch die Gemeinde „mit im Boot“ sei, und eine Lösung mitträgt. Bürgermeisterin Andrea Weiß wies darauf hin, dass bezüglich der im Gemeinderat bereits mehrfach diskutierten Alternative eines DOJO-Neubaus auf dem Gelände des alten Kindergartens noch kein Beschluss auf städtebauliche Planung im Gremium gefasst wurde. Die beiden Alternativen müssten nun erst im Gemeinderat besprochen werden und die Grundstücksfrage mit der Kirche geklärt werden.

Gemeinderat Spiel wollte wissen, wie weit die Grundstücksfrage geklärt sei. Mieslinger bedauerte, dass weder Herr Pfarrer Birner noch ein Vertreter des Kirchenverwaltungsrates der kurzfristigen Einladung nachkommen konnten. Nach dem im Vorfeld geführten Gespräch mit Herrn Pfarrer Birner wird der Kirchenverwaltungsrat erst entscheiden, wenn klar ist, ob die Gemeinde das Projekt unterstützen will. Zweiter Bürgermeister Rudi Zieglmayer sprach ein großes Lob für den gelungenen Vortrag aus und präferiert eine große Lösung: „Das jetzige Gelände ist ein Fass ohne Boden, man weiß nicht, was auf die Gemeinde an Kosten noch zukommt“. Zudem sei die neue Anlage durch die Lage hervorragend geeignet.

Präsentation

 

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